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Welche Sanierung lohnt sich für mich?


Die größte Hemmschwelle für die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verbesserung der Wohnqualität im Gebäude ist bei den meisten Hausbesitzern die Tatsache, dass sie nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Während die einen darauf schwören, dass die Dachdämmung die größte Einsparung bringt, empfehlen die anderen den Tausch der Fenster oder eine Wärmedämmung der Außenwände, um das Geld möglichst effektiv zu investieren. Doch die Gebäude sind so unterschiedlich, dass eine pauschale Aussage nicht möglich ist. Um die optimale Strategie für das eigene Gebäude herauszufinden starten die meisten Eigentümer daher mit der Energieberatung in Form eines Sanierungsfahrplans. Dabei wird mit einer genauen Datenaufnahme zunächst der Ist-Zustand des Wohnhauses festgestellt. Auf dieser Basis werden dann die sinnvollen Maßnahmen und Empfehlungen erarbeitet, die den Energieverbrauch reduzieren und gleichzeitig förderfähig sind. Zusätzlich erhalten die Hauseigentümer mit dem Sanierungsfahrplan eine Umsetzungshilfe, die sie direkt für das Einholen der entsprechenden Angebote beim Handwerker nutzen können. Ebenso haben wir im Rahmen dieser Beratung die Möglichkeit, verschiedene Heizungssysteme hinsichtlich Energieeinsparung und Kosten zu prüfen und die bestmögliche Lösung zu erarbeiten. Da dieser Sanierungsfahrplan einen wesentlichen Grundstein für alle zukünftigen Sanierungen darstellt, wird er seit einigen Jahren vom BAFA bezuschusst. Dieser Zuschuss wurde am 1. Februar 2020 deutlich erhöht, sodass Hausbesitzer nur noch einen geringen Eigenanteil selbst übernehmen müssen. Gerne erstellen wir den Sanierungsfahrplan für Ihr Gebäude und übernehmen die Antragstellung des Zuschusses beim BAFA. Bei Fertigstellung des Sanierungsfahrplans bis Dezember 2020 erhalten Sie zudem den reduzierten Mehrwertsteuersatz. Bei Interesse rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff "Sanierungsfahrplan", dann geben wir Ihnen gerne weitere Informationen zu Ihrem Sanierungsfahrplan!




Wie kann ich Solarenergie sinnvoll nutzen?


Schritt für Schritt-Anleitung Einfach umsteigen auf Solarenergie Durch die steigenden Energiepreise und das zunehmende ökologische Bewusstsein wollen immer mehr Hausbesitzer auf Sonnenenergie setzen und ihre Wärmeversorgung im Haus durch eine thermische Solaranlage unterstützen. Trotz Fördergeldern, Zuschüssen und Herstellerrabatten zögern manche Hausbesitzer, diesen Schritt zu tun. Die Einstiegsinvestition scheint auf den ersten Blick teuer, doch im laufenden Betrieb füllt die Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie den Geldbeutel der Eigentümer. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass es nicht notwendig ist, die Solaranlage zusammen mit einer neuen Heizung zu kaufen. Die meisten Hausbesitzer können ihre Wärmeversorgung Schritt für Schritt optimieren und bereits mit kleinen Investitionen große Energie- und Kosteneinsparungen in der Zukunft bewirken. Wie Sie dies tun können, erfahren Sie hier an einem Beispiel: Hausbesitzer Müller besitzt einen Gasbrennwertkessel und einen kleinen Trinkwasserspeicher mit einem Inhalt von 200 Liter. Er möchte zunächst mit geringem finanziellen Einsatz eine Solaranlage ergänzen, später dann eventuell nachrüsten.
Sein Ziel ist es, unabhängiger zu werden von dem fossilen Energieträger Gas und damit nicht nur Geld einzusparen, das monatlich an die Energielieferanten ins Ausland fliesst sondern auch einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Schritt 1:
Im ersten Schritt steigt er um auf solare Trinkwassererwärmung. Damit kann er sein Brauchwasser im Haus solar erwärmen und sein Gasbrennwertkessel bleibt in den Sommermonaten aus. Hierfür installiert er auf dem Dach 5 qm Aqua Solar-Vakuumröhrenkollektoren, die mit reinem Wasser arbeiten und an den bestehenden Heizkreis problemlos angeschlossen werden können. Der bisherige 200 Liter Trinkwasserspeicher kann bestehen bleiben. Die zukünftige Einsparung beträgt etwa 250 cbm Gas/Jahr. Schritt 2:
Herr Müller vergrößert seine Solaranlage auf 10 qm, um damit auch seine Heizung solar zu unterstützen. Gleichzeitig ersetzt er seinen bisherigen Trinkwasserspeicher durch einen Kombispeicher oder einen Pufferspeicher mit integrierter Frischwasserstation. Die Solaranlage liefert ihm jetzt zusätzlich auch einen Großteil der Energie für die Heizung, sodass der Gaskessel auch im Frühjahr und Herbst deutlich weniger arbeiten muss. Mit dieser Anlage spart er zukünftig etwa 450 cbm Gas/ Jahr. Wie Sie doppelt profitieren durch sinkende Heizkosten und hohe Zuschüsse vom Staat erhalten erfahren Sie bei uns!




Was muss ich beim Einbau einer thermischen Solaranlage beachten?


Thermische Solaranlage werden seit vielen Jahren für die Brauchwasserbereitung und Heizungsunterstützung in Ergänzung zum zentralen Heizungssystem eingebaut. Leider kommt es vor, dass Fehler bei der Installation die Anlage dauerhaft beschädigen, die sich nachträglich nur schwer korrigieren lassen. Daher sollten Sie insbesondere auf die folgenden Punkte achten: Material
Das Material für thermische Solaranlagen muss hitzebeständig sein. Rohrverbindungen im Solarkreislauf sollten daher am besten mit sogenannten Klemmringverschraubungen und metallischen Dichtungen hergestellt werden. Erlaubt der Solaranlagenhersteller auch Presseverbindungen so sind dafür in der Regel spezielle O-Ringe erforderlich. Normale Ausdehnungsgefäße für Heizungsanlagen sind nicht für die hohen Temperaturen bei Solaranlagen geeignet. Die Isolierung auf dem Dach, die der Sonne ausgesetzt ist, muss UV-beständig sein. Größe Ausdehnungsgefäß
Das Ausdehnungsgefäß sollte nicht nur hitzebeständig sein, sondern auch die geeignete Größe haben. Hierbei sollte man wissen, dass sich die Solarflüssigkeit durch die hohen Temperaturen in solarthermischen Anlagen stark ausdehnt. Ist das Ausdehnungsgefäß zu klein, könnte das Sicherheitsventil öffnen und Wärmeträgerflüssigkeit ablassen. Mischung Solarflüssigkeit
Einige thermische Solaranlagen haben Wasser als Trägermedium und sind damit unbedenklich. Die meisten jedoch werden noch immer mit einer Solarflüssigkeit betrieben, die einen Frostschutz benötigen. Dann ist unbedingt auf das richtige Mischungsverhältnis zu achten. Dies ist aus zwei Gründen wichtig: Zum einen soll die optimale Wärmeaufnahme gewährleistet sein, zum anderen muss der Frostschutz sichergestellt werden. Bei mangelndem Frostschutz können im Extremfall die Kollektoren oder Leitungen auffrieren und die ganze Anlage unbrauchbar machen. Die Solarflüssigkeit muss übrigens auch regelmäßig überprüft werden, um den Frostschutz und die Korrosionschutzwirkung zu garantieren. Fühlerposition
Damit die Anlage wirtschaftlich optimal läuft, kommt es auch auf die Regelung an. Doch die beste Einstellung bringt nichts, wenn die Fühler falsch positioniert sind. Der Kollektorfühler sollte so positioniert sein, dass er keine – auch nur kurzzeitige Verschattung – abbekommt. Sonst liefert er falsche Werte und die Regelung reagiert zu spät. Aber auch der Speicherfühler muss an der richtigen Stelle sitzen, damit die Anlage nicht zu früh oder spät einschaltet. Kollektorbefestigung
Je nach Dacheindeckung gibt es spezielle Befestigungen. Hier sollten Sie je nach Eindeckung auf die richtigen Befestigungen und die richtige Montageart achten, um eine Beschädigung der Dachziegel zu verhindern. Bei einer Montage mit Eindeckblechen muss auf genügend Überlappung geachtet werden um die Dichtheit der Dachhaut zu gewährleisten.





© Birgit Abrecht